Preberschießen zum 100-jährigen Bestehen der Salzburger Heimatvereine
Im Rahmen des Jubiläumsjahres zum 100-jährigen Bestehen der Salzburger Heimatvereine fand auf dem Preber ein besonderes Schießen statt, das zahlreiche Mitglieder, Funktionäre, Freunde, Gönner und langjährige Wegbegleiter zusammenführte. Das sogenannte Preberschießen bot nicht nur sportliche Herausforderungen, sondern vor allem die Gelegenheit, auf ein Jahrhundert gelebter Heimatpflege, Kameradschaft und Tradition zurückzublicken.
Schon bei der Ankunft war die Freude über das Wiedersehen vieler bekannter Gesichter spürbar. Unter den Teilnehmern befanden sich zahlreiche Persönlichkeiten, die die Geschichte der Heimatvereine über Jahrzehnte hinweg mitgestaltet, begleitet und unterstützt haben. Für viele war es das erste Mal, dass sie die besondere Atmosphäre eines Schießens am Preber erleben durften. Umso größer war die Begeisterung über diese einzigartige Verbindung von Brauchtum, Natur und Gemeinschaft.
Landesobmann Hannes Brugger begrüßte die Anwesenden herzlich und bedankte sich in seiner Ansprache bei allen Mitgliedern, Funktionären, Freunden und Förderern für ihre langjährige Treue und Unterstützung. Er betonte, dass ein Jahrhundert erfolgreicher Vereinsarbeit nur durch das Engagement vieler Menschen möglich geworden sei. Die Salzburger Heimatvereine seien seit 100 Jahren Träger von Brauchtum, Kultur und Gemeinschaftssinn und würden diese Werte auch in Zukunft mit Überzeugung weitertragen.
Im Mittelpunkt des Tages stand natürlich das Schießen selbst. Die Teilnehmer konnten ihr Können auf der Gams- und Rehscheibe, der traditionsreichen Wasserscheibe sowie auf der Ehrenscheibe unter Beweis stellen. Besonders die Wasserscheibe faszinierte viele Gäste, die dieses außergewöhnliche Schießerlebnis zum ersten Mal kennenlernen durften. Erfahrene Schützen zeigten eindrucksvoll ihr Können und sorgten für zahlreiche bewundernde Blicke. Doch nicht allein die erzielten Treffer standen im Vordergrund – vielmehr waren die Freude am gemeinsamen Erleben, der Austausch von Erinnerungen und die Pflege der Kameradschaft die eigentlichen Gewinner des Tages.
Zwischen den Bewerben blieb ausreichend Zeit für Gespräche, für das Erzählen von Geschichten aus vergangenen Jahrzehnten und für den Blick auf die Entwicklung der Heimatvereine. Viele erinnerten sich an gemeinsame Veranstaltungen, Ausrückungen und Projekte, die das Vereinsleben über Generationen hinweg geprägt haben. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Heimatvereine für den Zusammenhalt in den Gemeinden und für die Bewahrung der regionalen Kultur sind.
Das Preberschießen zum 100-jährigen Jubiläum war somit weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Es war ein Zeichen der Verbundenheit, der Wertschätzung und des Dankes gegenüber all jenen, die die Salzburger Heimatvereine in den vergangenen hundert Jahren getragen und unterstützt haben. Gleichzeitig war es ein Blick nach vorne und eine Bestätigung, dass Tradition und Heimatbewusstsein auch in Zukunft einen festen Platz in unserer Gesellschaft haben werden.
Mit vielen schönen Erinnerungen, guten Gesprächen und beeindruckenden Schussleistungen ging ein würdiger Jubiläumstag zu Ende.













