Mit internationaler Beteiligung aus Italien, Schottland, Deutschland und der Schweiz fand am vergangenen Wochenende das große Wasserscheibenschießen 2025 der Preberschützen statt. Bei angenehmem Preberwetter stellten sich fast 200 Schützinnen und Schützen der sportlichen Herausforderung, die seit Generationen zu den traditionsreichsten Veranstaltungen am Prebersee zählt.
Insgesamt konnten beeindruckende 198 Zentrumstreffer – die sogenannten „Blattln“ – erzielt werden. Diese Zahl unterstreicht nicht nur die Präzision der Teilnehmer, sondern auch die Bedeutung des Bewerbs als sportliches wie kulturelles Ereignis.
Als Gewinner des begehrten Preberblattls, dem besten Zentrumschuss auf die Wasserscheibe, trug sich diesmal Franz Gautsch in die lange Liste der erfolgreichen Schützen ein. Den Sieg in der Kreiswertung sicherte sich Walter Zitz, während das beste Tiefschussblattl an Rudi Pichlmaier ging.
Damit wurde das Preberschießen 2025 erneut zu einem Fest der Treffsicherheit, Kameradschaft und lebendigen Tradition am Prebersee.
Erstmalig beim diesjährigen Preberschießen
wurde das Preberblattl anstelle des bisherigen Hexenblattls
ausgeschossen. Diese Änderung wurde beschlossen, weil das Hexenblattl
mittlerweile nicht mehr als zeitgemäß angesehen wurde. Die Entscheidung, das
Preberblattl einzuführen, stieß jedoch auf große Begeisterung. Viele Teilnehmer
begrüßten die Neuerung als frischen Wind für das beliebte Event, das seit jeher
ein Highlight der Region darstellt.
Die Übergabe des Preberblattls an den Sieger
war nicht nur ein symbolischer Akt, sondern auch eine moderne Neuinterpretation
einer alten Tradition, die so bestens in die heutige Zeit passt. Teilnehmer und
Zuschauer zeigten sich begeistert von der Idee, das historische Schießen mit
einem neuen Element zu bereichern.






















